Wer plant und baut DC-Ladelösungen?

DREIVION plant und realisiert DC-Ladelösungen für Unternehmen, Flotten und öffentlich zugängliche Standorte. Dazu gehören Standort- und Netzprüfung, Leistungskonzept, Auswahl geeigneter Schnellladehardware, Koordination der Umsetzung sowie – je nach Modell – Backend, Abrechnung, Monitoring und laufender Betrieb.

Wie DC-Schnellladen funktioniert

Beim DC-Laden wandelt die Leistungselektronik der Ladestation den Wechselstrom aus dem Netz in Gleichstrom um. Dieser wird direkt an die Fahrzeugbatterie übertragen. Das Onboard-AC-Ladegerät des Fahrzeugs wird dabei umgangen, wodurch wesentlich höhere Ladeleistungen möglich werden.

Ladestation und Fahrzeug stimmen Strom, Spannung und zulässige Leistung fortlaufend ab. Die Ladeleistung verändert sich deshalb während eines Ladevorgangs und folgt der vom Fahrzeug vorgegebenen Ladekurve.

Wovon die reale Ladeleistung abhängt

Die Nennleistung eines Hyperchargers ist kein dauerhaft garantierter Wert am Fahrzeug. Fahrzeugmodell, maximal zulässige Ladeleistung, Batterietemperatur, Ladezustand und Spannungslage bestimmen, was die Batterie in diesem Moment aufnehmen kann.

Auch die Architektur des Standorts spielt eine Rolle. Teilen sich mehrere Ladepunkte eine Leistungseinheit, verteilt das System die verfügbare Leistung dynamisch. Für die Standortplanung zählt daher nicht nur ein Spitzenwert, sondern die erwartete Nutzung über den Tag.

Was eine DC-Systemleistung bis 1.000 kW bedeutet

Modulare High-Power-Systeme können eine Gesamtleistung bis in den Megawattbereich für mehrere Ladepunkte bereitstellen. Die Angabe von bis zu 1.000 kW beschreibt dabei die mögliche System- oder Standortleistung einer passend konfigurierten Lösung.

Sie bedeutet nicht, dass jedes Fahrzeug mit 1.000 kW lädt. Die verfügbare Gesamtleistung wird abhängig von Hardware, Anschluss und Belegung auf die angeschlossenen Fahrzeuge verteilt. Eine gute Planung macht diese Unterscheidung für Betreiber transparent.

Welche Standorte für DC-Schnellladen geeignet sind

DC-Ladelösungen passen zu kurzen Aufenthalten, hoher Fahrzeugfrequenz und betrieblichen Zeitfenstern, in denen Fahrzeuge schnell wieder verfügbar sein müssen. Typische Anwendungen sind öffentlich zugängliche Schnellladestandorte, Kundenparkplätze mit kurzer Verweildauer sowie Flotten- und Logistikstandorte.

Ob ein Standort tragfähig ist, hängt von Zufahrt, Sichtbarkeit, Stellflächen, erwarteter Auslastung und insbesondere der verfügbaren Netzleistung ab. Eine hohe Ladeleistung allein macht noch keinen guten Schnellladestandort.

So läuft ein DC-Ladeprojekt ab

DC-Projekte verbinden Netzplanung, Tiefbau, elektrische Infrastruktur, Hardware und Betrieb. Vor einer Investitionsentscheidung sollten die folgenden Punkte belastbar geklärt sein:

  • Nutzung, Fahrzeugmix und erwartete Ladevorgänge
  • Netzanschluss, Leistungserhöhung und gegebenenfalls Trafotechnik
  • Stellplatzlayout, Leitungswege, Fundamente und Anfahrschutz
  • Ladehardware, Leistungsverteilung und Erweiterbarkeit
  • Zugang, Bezahlung, Roaming und Preisangaben
  • Backend, Monitoring, Wartung und Entstörungswege
DC-Ladelösungen von DREIVION